Der Elefant und das Strick

Genieß das Leben in vollen Zügen; erfreue dich daran; schenke jeden Tag einem deiner Mitmenschen dein Lächeln.

Du bist eine Bereicherung; für alles und jeden.

Du musst dich bloß erinnern. Erinnern, wer du wirklich bist. Du bist grenzenloses Sein. Unendlich. In allem und in jedem. Kein Individuum. Dafür ein Teil von allem, was existiert.

Trau dich, nur zu. Trete bloß aus deinen illusionären Grenzen, die du dir selbst in deinem Bewusstsein errichtet hast, hinaus; der Rest geschieht von alleine. Vor allem ist hiermit die Grenze des Körpers gemeint, die der gewöhnliche Mensch bis zum Ende seines Lebens nicht überschreitet. Doch eigentlich ist es ganz einfach. Frag dich nur einmal: Hat mir irgendjemand im Laufe meines Lebens gesagt, dass ich bloß mein Körper, in dem auch mein Bewusstsein eingeschlossen ist bin, aus dem ich spreche, mit dem ich laufe, rieche, fühle? Hat mir dies jemals jemand oder etwas, wie etwa Gott oder einfach bloß das Leben, gesagt, eingeflüstert, durch ein Lied überbracht oder auf ein Blatt Papier geschrieben?


Ein Elefant, welches man seit den ersten Jahren seines Lebens an einen Strick bindet, wird auch, wenn es erwachsen und deutlich schwerer geworden ist, das Strick nicht zerreißen, auch während vor ihm die prächtig grüne Savanne erscheint. Es sei denn, er wacht aus der Illusion auf, dieses dünne Strick, dass er mit Leichtigkeit zerreißen kann, sei stark genug, ihn tatsächlich davon abhalten zu können, in diese wunderbare Landschaft, die sich da vor ihm auftut, aufzubrechen.

Um dein Mitteilungsbedürfnis zu stillen...