Eine kleine Empfehlung #1

Heute sollst du eine (kleine) Empfehlung mit an die Hand bekommen. In erster Linie aus dem Grund, weil ich überhaupt kein Freund von starren Konzepten, Methoden und Vorgehensweisen bin.
Vielleicht wird sie dir gefallen, diese Empfehlung, vielleicht aber auch nicht. Was du aber auf jeden Fall wissen sollst, ist, dass all die Empfehlungen, die man hier auf der Seite finden wird, geprüft worden sind – auf Herzlichkeit, Ehrlichkeit, Hingabe, Nachhaltigkeit und Liebe.

Kurz vorab: Ich werde von niemandem, den ich empfehle, bezahlt. Ich werbe zwar, aber rein aus meiner Seele* und Intuition heraus. Ich habe keine Kooperationen, mit niemandem. Es sind einfach nur Dinge, die mich bereichern, die mein Leben erfreuen.

Die Empfehlung für heute und die allererste überhaupt: Der Musiker Chilly Gonzales (Jason Charles Beck) mit seinen drei akustischen Piano-Alben Solo-Piano 1, 2 und 3.

Warum Chilly Gonzales?
Ich empfehle dir diesen Musiker, der aus Kanada stammt und mittlerweile in Köln lebt, genauer gesagt: die Empfehlung bezieht sich auf seine Musik natürlich, weil es eine (aus meiner Sicht) schöne und ruhige Klaviermusik ist, die entspannen, Energie zuführen, oder einfach nur die Seele bereichern kann. Alternativ kann man sie sogar zu einer Meditation hinzuziehen: Und zwar habe ich herausgefunden, dass man durchaus auch mit Musik meditieren kann. Ich persönlich tue es ab und zu sehr gerne – dann setze ich mir meine Kopfhörer auf, begebe mich in den Lotossitz und schalte Musik ein, die gerade passend ist. Und meistens ist es (ruhige) Klaviermusik: manchmal klassische (Mozart, Beethoven), manchmal aus der Romantik (Chopin) oder zeitgenössische, wie eben Chilly Gonzales. (Wir können es ja sogar verbinden: 15, 20 oder 30 Minuten Meditation mit Musik, dann legen wir einfach unsere Kopfhörer ab und meditieren einfach so weiter.)
Ich kann mich auch sehr gut an einige Momente aus der Vergangenheit erinnern, als ich dasaß und mir diese Stücke angehörte. Mir kamen Gedanken, wie: Wie schön ist doch das Leben und wie viel Gott uns eigentlich gibt: in Form von solch erfüllenden Klängen, lieben Menschen, die wir kennenlernen dürfen oder wunderschöner Natur. Dann bin ich einfach nur dankbar und denke gleichzeitig nur daran, was ich habe, und nicht, was ich nicht habe. Auch dir möchte ich diese Einstellung mit auf deinen Weg geben: Versuche immer nur daran zu denken, was du hast, nicht daran, was du nicht hast.

Genieß das Wetter bei einem Spaziergang, führe eine tiefgründige Unterhaltung oder koch dir was schönes: hauptsache, du erfreust dich dabei am Leben!

Dein A.

 

*Wann immer auf dieser Seite der Begriff „Seele“ erwähnt wird, bezieht er sich auf das Gefühl, das in uns entsteht, wenn wir über die Seele philosophieren. Die Seele ist eigentlich vielmehr ist ein Produkt unseres Verstandes, als etwas wirklich Greifbares, existentielles. Wie kann auch etwas, das nicht definierbar ist, das keine Struktur und keine feste Grundlage hat, auf die man sich stützen kann, existieren? Die Wissenschaft hat dies schon lange erkannt, weshalb sie den Begriff Seele global aus ihrem System so gut wie verbannt hat. Dasselbe gilt für den Begriff Gott. Sowohl Gott als auch die Seele sind Begriffe, die das sind, was man aus ihnen macht. Es ist demnach nicht logisch und nicht durchdacht, einfach zu sagen, man glaube oder glaube nicht an Gott, ohne für sich selbst über einen längeren Zeitraum hinweg eine mehr oder weniger genaue Vorstellung davon entwickelt zu haben, was Gott (für einen selbst) ist (dasselbe gilt für die Seele). Es empfiehlt sich demnach zu wissen, dass ein Gott oder eine Seele, an die man glaubt, in erster Linie Produkte des eigenen Intellekts sind, was nicht bedeutet, dass diese Geistesschöpfungen keine Wirkkraft haben! Denn wenn der Glaube an Gott keine Wirkkraft hätte, würde es kaum Menschen geben, die an Gott glauben würden (mich eingeschlossen).
(Eigentlich müssten Sie und ich jetzt verschiedene philosophische Betrachtungsweisen analysieren und über diese diskutieren, denn nicht wenige Philosophen betrachten die Dinge, die „nur“ in unserem Geist existieren und objektiv nicht wirklich greifbar sind, auch als Wirklichkeit. Daher steht es Ihnen frei, die Meinung zu vertreten, ob Gott oder die Seele wirklich existieren oder nicht.)

Um dein Mitteilungsbedürfnis zu stillen...